• Kundenwert versus Verkaufspreis

  • Hosepump with cutout

    Kostpreisreduzierung, steigern Sie Ihre Margen

  • Aseptic Blowmoulder

    Ein smarter, modularer Aufbau

  • Hose pump

    Erhöhen Sie den Wert Ihres Produkts

  • Industrial Cleaning Machine

    Reduzierung von Laufzeiten

Innovation starten?

 

 

Für bessere Produkte und Maschinen

Wollen Sie Ihre Marge vergrößern und Ihre Marktposition verstärken? Dann bietet Value Engineering die Lösung für Sie.

Fokus auf Preis und Leistung

Value Engineering richtet sich gezielt auf Produktverbesserungen, wobei der Fokus auf der Verbesserung des Preis-Leistungs-Verhältnisses von Produkten, Maschinen und Apparaten liegt. (Im weiteren Textverlauf wird „Produkt“ als Synonym auch für Maschinen und Apparate eingesetzt.)

Jedes Produkt wird aus bestimmten Gründen angeschafft. Es wird benötigt um bestimmte Funktionen zu erfüllen, es kann so das Leben vereinfachen oder selbst schlicht als Dekoration dienen. Produkte werden entworfen um Bedürfnisse, Nöte und Verlangen der Menschen zu erfüllen. Als Produzent müssen Sie sich darum bewusst sein, welchen Leistungen Sie anbieten. Diese Leistungen sorgen für den erfahrenen Mehrwert bei Ihren Kunden.

4 Pfeiler von Value Engineering

Leistungen richten sich nicht allein auf den Output (bzw. Hauptfunktion) von Produkten, sondern auch auf Aspekte, wie Bedienerfreundlichkeit (Ergonomie) und Gestaltung. Der Kunde hat feste Erwartungen an die Leistungen und dazu gehört ein Preis, den der Kunde bereit ist zu zahlen, dies nennen wir den „Wert“.  Im Textverlauf werden wir dies den Produktwert nennen. Für den Produzenten ist es darum wichtig den Verkaufspreis ansprechend zu halten. Der Pfeiler „Produzierbarkeit“ umfasst in dem Kontext auch alle Kosten (Zeit, Materialien und Produktionsschritte), um das Produkt zu realisieren.

Marge vergrößern

Die Leistungen und Qualitätserfahrung Ihres Produktes bieten Ihrem Kunden Vorteile, darum ist er bereit einen bestimmten Betrag zu bezahlen. Die Marge, die dadurch zu erzielen ist, hängt jedoch stark vom Kostpreis des Produktes ab. Je niedriger diese Kosten sind, desto höher ist die zu erzielende Marge.

Die untere Figur gibt den Kern des Ziels von Value Engineering wieder, nämlich die Realisierung von deutlich erhöhten Kundenvorteilen (also eines besseren Produktwertes) zu einem konkurrenzfähigen Verkaufspreis, oder zu einem leicht erhöhten Verkaufspreis, wenn der Kunde bereit ist diesen zu bezahlen. Ein weiteres Ziel ist es, den Kostpreis zu verringern, was auch einen positiven Effekt auf die Margen hat.

Beispiele von Value Engineering Projekten

Meku - Feuerschlauchspule "Pro Line"


  • Kostenreduktion: 35% Reduzierung der Produktionskosten (Inkl. Optimierter Montage);
  • Wertsteigerung für den Installateur: Schnelle Montage und wartungsfrei;
  • Wertsteigerung für den Nutzer: Automatischer Kran, der sich beim Abwickeln öffnet (Patent 9400203);
  • Modularer Aufbau der Produktreihe mit vielen identischen Bauteilen und einem zeitlosen Design, mit versteckten Befestigungsmitteln.

Watson Marlow Bredel - Schlauchpumpe "Apex"

  • Kostenreduktion: 12% Reduzierung der Produktionskosten (Materialien, Produktionstechniken, Montage);
  • Wertsteigerung für den Nutzer: Reduktion der Total Cost of Ownership (TCO);
  • Wertsteigerung für den Wartungsmonteur: Schnellere Demontage des Pumpengehäuses, Schnellerer Schlauchwechsel, Bessere Sicht auf den montierten Schlauch;
  • Überzeugendes „fit for duty“-Design

 

 

Rosink - Industrielle Reinigungsmaschine "Cleaner Eco"

  • Verringerung der Vorlaufzeit zwischen Bestellung und Lieferung von 50% durch Anwendung einer Configure-To-Order Strategie;
  • Globale Kostenreduktion von 33% in Bezug auf Entwicklungsstunden, Arbeitsstunden und Material.
  • Der Energieverbrauch der Maschine wurde um 20% verringert, mittels der Anwendung von effizienteren Trocknungstechniken;
  • Wertsteigerung für den Nutzer: Reduzierung des Deckelgewichts;
  • Außerdem wurde eine überzeugende Formgebung und eine verbesserte Ergonomie realisiert.

JBT Food & Dairy Systems - Blasformmaschine


  • Globale Kostenreduktion von 10% (Materialkosten und Montagestunden); Vollständig aus Stahlblech aufgebaute Rahmenteile; modularer Aufbau: Der selbsttragende Rahmen ist auf das optionale Podest und das laminare Flowsystem vorbereitet;
  • Wertsteigerung für Nutzer und Wartungsdienst: Anstelle von Sicherheitszäunen werden vollständig wegdrehende Türen verwendet, die einen schnellen Zugang während der operationellen Nutzung und der Wartung bieten.
  • Wertsteigerung für den Nutzer: Verbesserte Ergonomie. Optimale Sicht auf den Prozess von allen Seiten;
  • Durch die reduzierte und straffe Gestaltung hat die Maschine eine professionell und hygienische Ausstrahlung erhalten.

Methode

Value Engineering ist eine standardisierte Methode nach DIN EN 12973 (2002) und besteht aus zwei Elementen: Analysieren und Kreieren.

Im Analyse-Teil wird Einsicht in die erwarteten Funktionen generiert. Das sind die Funktionen, von denen die Leistung verbessert werden muss und/oder die Kosten verringert werden müssen.

Im kreativen Teil werden chancenreiche Ideen entwickelt und auf Machbarkeit getestet.

 

 

Teil 1.  Die Analyse

Von Bauteilkosten zu Funktionskosten

In der Analysephase geben die Abteilungen Verkauf und Marketing an mit welchen Produktleistungen und zu welchen Kosten ein Kunde zum Kauf verleitet werden kann. R&D muss angeben gegen welche Produktkosten das Produkt die Leistungen erbringen muss. Value Engineering ist dann auch eine Multidisziplinäre Methodik  und beinhaltet eine Analysemethode bei der sowohl kommerzielle, als auch technische Abteilungen zusammen arbeiten.

In der Analyse werden Funktionskostengrafiken eingesetzt. Diese bieten eine Übersicht über die heutigen Kosten der vorhandenen Funktionen eines Produktes, in dieser Grafik werden auch die Funktionen mit dem größten Potenzial für Kostenreduktion hervor gehoben.

 

 

Funktionsdenken

Da die Worte Funktionsdenken und Funktionsbegriff nicht jedem deutlich sind, erläutern wir sie hier:

In der Analysephase werden erste Funktionen des heutigen Produkts gesammelt. Mit dem Begriff „Funktion“ umschreiben wir „was das Produkt oder die Maschine tun muss“, bspw. im Fall eines Krans ist dies „Lasten heben. Wir beschreiben den Status Quo abstrakt und ohne Lösungen zu nennen, dies gewährt den Entwicklern den Freiraum um auch andere Lösungen zu finden die günstiger oder besser sind, um Lasten zu heben. Wenn alle Funktionen beschrieben sind, werden die Bauteile spezifiziert, die zu den heutigen Funktionen beitragen. Von den Bauteilen kennt man bereits den Kostpreis und kann so die Kosten für jede Funktion feststellen.

 

 

In der oben stehenden Figur ist ein Funktionsbaum mit Funktionskosten einer industriellen Reinigungsmaschine wieder gegeben. Die Maschine hat das Reinigen von Komponenten als Hauptfunktion, dies ist die eigentliche Funktion, derentwegen der Kunde die Maschine kauft. Zusätzlich beinhaltet die Maschine auch Funktionen, die zur Bedienung und Sicherheit beitragen, oder für ein ansprechendes Äußeres sorgen und somit für den Nutzer auch von Wert sind.

Verdächtige Funktionen

Wenn die Kosten pro Funktion definiert sind, ist es möglich verdächtige oder kritische Funktionen zu benennen. Diese Funktionen kosten im Verhältnis viel und haben dadurch mehr Potenzial für eine große Kostenreduktion. Die Funktionen werden aber auch auf Qualität und Leistungen beurteilt. Zusätzlich kann auch festgestellt werden, ob noch Funktionen fehlen, die für den Kunden aber wertvoll sind.

In diesem Kontext ist es deshalb auch wichtig die Frage zu stellen: Ist der Kunde bereit diesen Preis für diese Funktion zu bezahlen? Und braucht der Kunde diese Funktion wirklich?

“Funktionen sind mit Kundenfeatures zu vergleichen“. Dadurch beziehen wir neben den Funktionskostengrafiken auch den relativen Wert ein, den ein Kund mit diesen Funktionen verbindet. Diese relativen Werte (defacto die Markteinsicht), werden dann durch die kommerzielle Abteilung des Betriebs bereit gestellt. Die unten stehende Figur zeigt eine Illustration des Vergleichs von Funktionskosten gegenüber relativen Kundenwerten.

 Teil 2.  Die kreative Phase

Lösungsstrategien und Konzeptentwicklung

Mit Value Engineering verteilen wir die Lösungsstrategien über drei Niveaus, um so zu Kosteneinsparung und Werterhöhung zu kommen.

 

 

Im Allgemeinen gilt, dass funktionale Anpassungen zu den größten Kosteneinsparungen führen. Lösungen auf funktionalem Niveau können jedoch einen großen Einfluss auf die Implementierung haben (bspw. längere Entwicklungszeit, ein höheres Entwicklungsbudget für die Realisierung und es ist eventuell Budget nötig für Investments in Produktion und Montage.)

Nach der Auswahl der gewünschten Strategien und Lösungsrichtungen werden Konzepte entwickelt. Diese Konzepte werden im Anschluss auf technische und ökonomische Machbarkeit getestet (Research-Trajekte). Die Umsetzung der gewählten Konzepte werden anschließend planmäßig durchgeführt (Development-Trajekte).

 

 

Interessiert an Value Engineering?

Anwendungsgebiet

Value Engineering ist sehr geeignet für das Initiieren von Produktinnovationen und kann für die folgenden Situationen eingesetzt werden:

  • Erhöhen der Kundenwerte und Reduzierung des Kostpreises;
  • Smart Customization und Engineering-to-Assembly (ETA);
  • Fragen bei denen Produktentwürfe zu einer „high mix – low volume“-Produktion (HMLV) passen müssen;
  • Situationen in denen sich Engineering-To-Order (ETO)  zur Configure-To-Order (CTO) wandelt, um Entwicklungsstunden zu reduzieren;
  • Entwicklung einer strategischen innovation road map für die kurz- und langfristige Planung;
  • Continuous improvement: Periodische Ausführung der Value-Analyse zeigt stets Potenzial für Kosteneinsparungen;
  • Als Leistungsindikator durch kontinuierliches Benchmarking der eigenen Produkte.

Unsere Rolle

Wir führen Value Engineering auf Basis Ihrer Bedürfnisse und Fragestellung aus. Eine Auswahl der Möglichkeiten:

  • Bereitstellung von Value Engineering-Trajekten für Ihr Teams;
  • Projektmanagement (Organisation und Begleitung) von Value Engineering-Trajekten;
  • Ausführung von Konzeptstudien und Engineering;
  • Abhängig von den Resultaten der Value Analyse können wir die Expertise von IDpartners auf dem Gebiet von industrieller Formgebung, UX-Design, Engineering und markgerechten Innovationstrajekten einsetzen (Siehe www.idpartners.nl);
  • Coaching von Betrieben auf dem Gebiet von Value Engineering in Anschlusstrajekten;

Ferner haben wir auch die Möglichkeit, um Ihre R&D-Abteilung in Value Engineering zu trainieren. Anhand von Betriebscases und Übungscases lehren wir Sie die Methodik.

Unsere Rolle stimmen wir immer pro Auftrag mit dem Auftraggeber ab. Auf Basis eines frei bleibenden Vorgesprächs erstellen wir für Sie eine passende Offerte.

Wollen Sie mehr wissen?

Wir sprechen gerne mit Ihnen, wir sind telefonisch erreichbar unter 0031 53 430 1701. Ihre Kontaktpersonen sind Jacques Stevens und Arnold Heikoop.

Unser ausführliches Whitepaper zu Value Engineering (NL) können Sie hier downloaden.

valueengineering.nl ist eine Website von IDpartners. Besuchen Sie www.idpartners.nl für einen vollständigen Überblick über unsere Dienste.